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Der Naturpark Cabo de Gata-Nijar

ERHALTUNG DER BIOSPHERE
LAND FLÄCHE: 38.000Ha
MEERES FLÄCHE: 12.000Ha
KLIMA: Subtropisches Mittelmeerklima wüsten ähnlich.
LAGE: Im Äußersten Süd Osten der Provinz von Almeria.
ZUFAHRT: Via Mediterrane Autobahn. Ausfahrten: Campohermoso (Nr. 487), Nijar (Nr. 481), San Isidro ( 479), San Jose (471), Cabo de Gata (467).
REFERENZ ORTSCHAFTEN: Rodalquilar, San Jose (800 Einwohner), San Migue de Cabo de Gata (1.200 Einwohner). Insgesamt wohnen etwa 3.000 Einwohner im Park.

Mit mehr als 38.000Ha Land Fläche und 12.000Ha Meeres Fläche, ist diese natürliche geschützte Fläche (VON DER UNESCO ALS ERHALTUNG DER BIOSPHERE DEKLARIERT) eine der letzten Paradiese des Mittelmeers. Durch seine Vulkanische Herkunft, sein speziales Klima mit mehr als 3.000 Sonnen Stunden und weniger als 300 Liter Regen im Jahr, sowie seine wunderbaren Strände und Meeres Buchten machen aus Cabo de Gata einen unvergleichlichen Ort um zu leben oder seinen Urlaub zu verbringen.

In diesem Landstrich vermischt sich die Geschichte mit der Legende, Verteidigungsburgen, kleine Kirchen und Einsiedeleien, kleine Fischerdörfer, verlassene Strände unberührte Buchten.... und die unendliche Ruhe einer reinen Natur. Alles lädt zur Wiedergewinnung einer energischen Gesundheitsdimension ein, fern von Verunreinigungen und Streß der Städte.

Natur zum verlieben, Natur um zu leben und erleben... Angefangen vom Trecking auf unzugänglichen Fußwegen bis hin zu den idealen Pfaden um zu Reiten oder Mountainbike zu fahren. Das Meer ist perfekt um zu Rudern, zu segeln oder Windsurfing zu machen... Die herrlichen Strände laden ein um zu Schnorcheln, zu Tauchen und zum Fotografieren.... Eine prächtig erhaltene Natur, reich an Flora, Fauna... In einer unvergeßbaren Landschaft.

Alle Jahreszeiten können begeistern, das ganze Jahr über ist es Sommer in Cabo de Gata. Milde Herbst und Winter, mit einem warmen Meer und einer abwechslungsreichen Landschaft in Grün, Ocker... und wieder Grün. Der Frühling ist warm, voll von den verschiedensten Blumen und Tieren... Der Sommer wird durch die Brise des Meeres erfrischt. Der Natur Park Cabo de Gata Nijar, ein ganzjähriges Paradies.

Und das alles nur einen Schritt von Zuhause. 15Km von der mediterrane Autobahn E15 (Ausfahrten 467, 471, 479 und 487) die uns in wenigen Stunden nach Madrid, Barcelona, Sevilla bringen... und nach Europa.
Der Meeres und Land Natur Park von Cabo de Gata Nijar wurde als solcher 1.987 von der Andalusischen Regierung erklärt. Diese Schutz Deklaration erlaubt die Erhaltung der Natur und verhindert Spekulationen für Bebauungspläne und Umweltverschandelung. Der Charakter dieses Naturfleckens ist gekennzeichnet durch seinen Vulkanischen Ursprung, die extremen meteorologischen Bedingungen wie Trockenheit und Hitze. Die Erosion des Bodens, verursacht eine enorme Vielfalt und Reichhaltigkeit der Mineralvorkommen, Flora und Fauna, die im Zusammenhang mit dem landschaftlichen Kontrast und der traditionellen harmonische Beziehung des Menschen mit seiner Umgebung (Fischen, Salzgewinnung, Wasserschöpfbrunnen...) aus dem Natur Park Cabo de Gata-Nijar einen einzigartigen Ort für Touristen und Natur Studien macht.
Auf wissenschaftlichen Niveau können zwei ganz unterschiedliche Ökosysteme festgestellt werden: die halb trockene Sierra und die Salinen Tümpel mit seinen steppenartigen Sandgruben. Aus Sicht des Besuchers kann diese Unterteilung auf drei erweitert werden, die Buchten und Meeresstrände welche auch geschützt sind.
Listen wir nun die Charakteristiken jedes Ökosystems:

a) Die Sierra, obwohl sie im Frühling ihre ganze Vielfalt entwickelt, erstaunt uns immer wieder durch ihre ungeahnte Schönheit: die Vulkankegel, die Lavaströme... Die Zwergpalme, Antirrhinum (Orchideenpflanzen), Cornicabra, Sparto... Der Uhu, der Adler, Echsen, Igel...

b) Die Salinen zeigen im Frühling und Sommer ein unvergeßliches Schauspiel: allmählich kommen unzählige Vögel, Störche, Reiher, und rosa Flamingos deren Erscheinungsbild, den Salinen und den Park eine spezielle Färbung geben. Durch das angenehme Klima verbringen viele Vögel den Winter zwischen den weißen Salzbergen und den Tümpeln.

c) Die Küste, unberührte Strände und unzählige Buchten durch riesige Vulkanische Felsformationen getrennt, bilden malerische Felsvorsprünge. Das alles wird ergänzt durch das Transparente warme Meer, die Lachmöwen, Reiher, Cormorane, Falken, und die Audouin Möwen. Vor dem Strand springen Delfine und die Mönchrobben bauen hier ihre Höhlen.
Das ist nur der Anfang, hetzt fehlen noch seine Menschen, seine Gebräuche und Traditionen. Eine reichhaltige Geschichte über Hunderte von Jahren, des Kampfes mit der Umwelt und dem einfachen Leben.

 

BESCHREIBUNG DER GOLDMINEN VON RODALQUILAR VON Juan Goyti - einzig in seinen Buch „Campos de Nijar“: „Die Straße führt Berg ab. Es ist ein breiter Weg, wo drei Lastwagen ohne sich zu berühren überholen können. Der Reisende hat den Eindruck eine wüsten Zone zu bereisen, wie sie in den Amerikanischen Western zu sehen sind. Am Wegrand hat jemand auf einen Felsen geschrieben: BIS HOLLYWOOD ZWEI KILOMETER. Ein Lastwagen fährt mit guter Geschwindigkeit den Berg hinauf, eine Staubwolke hinterher sich herziehend. Die Stille ist bedrückend. Ich sehe die nackten braunen Sierras. Hier und dort eine gelbliche Öffnung, die den Eingang in die Mine kennzeichnen. Im Tal sind verfallene kleine Häuser und ein verlassenes rundes Depot. Die Straße folgt der Kante des Abhangs und nach einer Kurve, erscheinen die Waschanlagen des Betriebes im Dorf Rodalquilar. Am Berghang erscheinen in stufenförmiger Anlage, verschiedene Tanks in der Sonne in intensivem rot“.

Als Beispiel der vielfältigen Wandermöglichkeiten die man im Natur Park von Cabo de Gata-Nijar realizieren kann, bieten wir dieses Beispiel das aus dem Reiseführer „Eine Woche im Natur Park von Cabo de Gata-Nijar“ herausgegeben von unserer Firma Naturalmeria 99 S.L.
WANDERUNG Nr. 4 (Donnerstag)
LA ISLETA del MORO
RODALQUILAR
LAS NEGRAS
LAS HORTICHUELAS
LOS ESCULLOS
TECHNISCHE DATEN
Typ: Per Fahrrad (mittlere Schwierigkeit)
Zu Fuß (große Schwierigkeit)
Man kann die Strecke auch mit dem Auto zurücklegen, jedoch ist dies weniger interessant.
Dauer: 28Km. Tages Tour.
ANHALTSPUNKTE: Isleta del Moro, Barranco del Negro, Mirador de la Amatista, Rodalquilar, Torre de los Lobos ( Punta de la Polacra), El Playazo, Las Negras, Las Hortichuelas.
AUSRÜSTUNG: Fotoapparat, Fernglas, Notizblock, Sonnenschutz und der Jahreszeit angepaßte Kleidung.
RATSCHLÄGE: Es ist zu empfehlen zu Fuß seine Kräfte entsprechend einzuteilen. Proviant mußt nicht mitgenommen werden, weil wir immer in der nähe von Dörfern sind. Auf jeden fall empfiehlt es sich Wasser mit zu nehmen.
GENERELLE CHARACTERISTIKEN: Wir sind im Herzen des Natur Parks und haben Gelegenheit das typischste zu sehen.

GESCHICHTE
Der Lauf der Geschichte hat die Schönheit dieses Fleckchen Erde nicht verändert: goldgewinnung in Rodalquilar, Fischerei in La Isleta, Burgen vom Playazo.

WAS SEHEN WIR
Herrliche Panoramas (Cortijo La Palma, mirador de la Amatista, Torre de los Lobos), und interessante anpassung des Menschen an seine Umwelt: Fischerkleidung, Architektur...

WO KANN MAN ESSEN
Sowohl in La Isleta als auch in Las Negras kann man guten Fisch essen. In Rodalquilar findet man verschiedene der besten Restaurants und Tascas vom Natur Park.

WEG BESCHREIBUNG
Wir verlassen die Zone von Los Escullos in Richtung La Isleta del Moro. Links, kommen wir an den Außen Mauern eines Vulkanischen Kessels der zur maximalen Ausnützung des Landes von den Arabern terrassenförmig angelegt wurde. Nach etwa drei Kilometer kommen wir an das kleine Fischerdorf La Isleta del Moro, einem Natur Hafen wo die Schiffe und Netze auf den Straßen des Dorfes in der Sonne trocknen. Wir empfehlen eine Wanderung zu den Boten zu machen und danach den Strand Peñon Blanco zu besuchen. Von dort geht es Berg auf an Palmen vorbei bis zur Straße nach Rodalquilar auf der Höhe des Gehöftes La Palma haben wir einen herrlichen Blick auf die Vulkanische Landzunge nach der La Istela benannt wird. Entweder jetzt oder auf dem Rückweg können wir in die Bucht Barranco del Negro (Bucht de los Toros oder der Piraten) hinabsteigen, gekennzeichnet durch seine Pinien. Wir erklimmen den Steilhang bis zum Mirador de la Amatista, der sein Namen durch das Vorkommen dieser Halbedelsteine erreicht hat. Am gipfel angekommen überblicken wir das Tal von Rodalquilar, berühmt durch seine Goldgewinnung, die bis in die 60‘er Jahre aktiv betrieben wurde und bis heute noch das prachtvolle Andenken der Vergangenheit bewahrt (Goldgräber Dorf, Wasserbecken, Casino, Kirche...). Unser Weg führt uns nun in Richtung Torre de los Lobos, der trotz des beschwerlichen Anstiegs die Anstrengung wert ist, da man eine herrliche Landschaft sieht. Wenn man links am Leuchtturm vorbei geht, kommt man auf einen Weg der bis zur Bucht vom Carnaje geht und anderer ein bißchen weiter unten rechts (eingerahmt von Oliven und Pinien die uns zwischen alten Gehöften durchführen an Tennen und Brunnen vorbei bis zum Zugang zum Playazo von Rodalquilar, Idyllischer Flecken der an die Eroberung Züge der Türken und Algerier während des XVII und XVIII Jahrhunderts erinnert, durch die Ruinen der Verteidigungsanlage sowohl im Zugang als auch an der Küste – Burg von Los Alumbres und San Ramon-. Dieser Strand ist einer der schönsten des Parks mit seinen charakteristischen Natur Schwimmbecken. Wenn wir zu Fuß gehen können wir auf einen Fußpfad die Küste entlang bis Las Negras wandern, wobei wir an der anmutigen Bucht el Cuervo vorbei kommen. Wir können auch über die Straße dort hin gelangen. In Las Negras vermischt sich das typische antike Fischerdorf mit der touristischen Wohnsiedlung von zweifelhaftem Geschmack. Sein Strand durch Vulkankegel gebildet und aus schwarzen Sand zusammen mit dem Cerro Negro geben dieser alten Siedlung ein speziellen Geschmack. Das Ende des Strandes bildet die Abflußrinne von Las Negras, einzige im Park die dauernd Wasser führt und von einzigartiger Schönheit. Von hier aus kann man für ungefähr 6,00 € hin und zurück, eine Bootsfahrt zur berühmte Bucht San Pedro buchen. (In der Bar La Palma). Man kann auch in etwa zwei Stunden zu Fuß gehen. Diese Natur Bucht hat eine schöne Burg und eine Süßwasser Quelle, die zu mehreren Tagen Aufenthalt einlädt, obwohl wir diese Möglichkeit zu einem anderen Zeitpunkt vom Ausgangspunkt Las Negras aus empfehlen.

Gehen wir auf die Straße zurück um den Ortsteil Las Hortichuelas zu besuchen, wo man die typische Architektur der Zone findet, mit seinen erdgeschößigen weißen Häusern mit abgerundeten Bögen und flach Dächern um das Wasser aufzufangen, mit starken Mauern, Strebefeilern und kleine Fenstern um sich vor der Hitze zu schützen, vererbte Architektur der arabischen Kultur. In der Umgebung finden wir kleine Anpflanzungen von Feigen, Oliven, Mandeln.....

Weiter führt uns der Weg nach Rodalquilar wo wir eine Ruhepause auf den kleinen Platz oder in einer der kleinen Bars empfehlen. Falls am Morgen noch nicht die Mineneinrichtungen besucht haben ist jetzt der Moment dies zu tun. Von hier aus kann man über einen breiten Weg zum Cortijo del Fraile hinaufsteigen (Wo sich die Ereignisse begaben, die zum Werk Bodas de Sangre von F. Garcia Lorca führten).

Ausschnitt der Romanze die traditionell mündlich überliefert wird , von den Ereignissen die zum Drama „Bodas de Sangre“ führten:

Sagrada Virgen del Mar,
Madre de los afligidos,
Dame tu divina gracia,
De corazón te lo pido,
Para poder relatar
El crimen más vengativo
Que ha visto la Humanidad.
En la provincia de Almería
Por toda España nombrada
Hay un pueblo de importancia
El cual Níjar es llamado.
En el Cortijo del Fraile
Vive Francisco Cañadas
Querido por todo el campo
Por ser una familia honrada.
Este sigue su labor
En este cortijo hermoso
Por no tener más que hijas
Siempre tiene muchos mozos..."

Hotel de Naturaleza Rodalquilar - Paraje de los Albacetes - Parque Natural de Cabo de Gata-Níjar - Almería
Telf: 950 38 98 38 / 639 306 616 Fax: 950 389 839 E-mail: info@hotelrodalquilar.com - Diseño de páginas web Salamanca - Valencia